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Phantom-Bild einer Horde Jump 'n' Run SpielerPhantom-Bild einer Horde Jump 'n' Run Spieler (PD Mannheim)

Berlin/Heidelberg (fsa) Die angestossene erneute Diskussion um das Verbot für 'Ballerspiele' zieht grössere Kreise als zu erwarten war.

Nun melden sich der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband Gartenbau (ZVG) zu Wort und fordern gleichfalls ein Verbot für sogenannte 'Jump 'n' Run' Spiele. "Diese in der breiten Bevölkerung als harmlos angesehenen Spiele bergen ein oft unterschätztes Gefahrenpotential", so ein Sprecher der beiden Verbände, die zu diesem Zwecke eigens die Arbeitsgemeinschaft 'Go Mario Go' ins Leben gerufen haben.

Seit Jahren versuche man schon, die Risiken dieser gefährlichen Spiele aufzuzeigen - ohne Erfolg. Nun sei es an der Zeit, die Risiken dieser Spiele durch gesetzliche Auflagen aus der Welt zu schaffen.

Die bislang ungehörten Klagen und Warnungen der Mitglieder beider Verbände zwingen endlich zum Handeln. So beklagt z.B. der Obst- und Gemüsegärtner Hermann L. aus Heidelberg-Handschuhsheim schon seit Jahren, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit seltsame Menschen, bekleidet mit blauen Overalls und lustigen roten Kappen, über seine Felder und teilweise auch von Baum zu Baum hüpfen und das Obst pflücken. Dabei schrecken sie auch nicht davor zurück, den Boden zu durchwühlen, um nach goldenen Münzen zu suchen. "Das sind die Folgen dieser unseligen Jump 'n' Run Spiele" meint Hermann L. und weisst weiter darauf hin "besonders der gefürchtete 'Multiplayer-Modus' sorgt dafür, dass ganze Horden das Gelände heimsuchen und verwüsten".

Wir sind der Meinung, hier muss endlich gehandelt werden!

 

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